Ammer Hühner- und Entenbraterei | Bodo`s Cafézelt | Café Kaiserschmarrn | Cafe Mohrenkopf | Heimer Hendl- und Entenbraterei | Wurst- und Hühnerbraterei Heinz | Kalbs-Kuchl | Münchner Knödelei | Poschner`s Hühner- und Entenbraterei | Schiebl`s Kaffeehaferl | Wildmoser Hühner- und Entenbraterei | Zur Bratwurst | Zum Stiftl
Ammer Hühner- und Entenbraterei
Bei der Ammer Hühner- und Entenbraterei findet man noch das Münchner Lebensgefühl, nach dem viele Wiesnbesucher auf dem Oktoberfest suchen. Seit 1885 gibt es das Ammer Festzelt auf der Wiesn, das die erste Hühnerbraterei auf der Wiesn aufstellte und heute in 5. Generation vom Ammer-Wirt Josef Schmidbauer betrieben wird. Eine Besonderheit des Ammer Festzelts ist auch der Straßenverkauf der Bio-Hendl, Enten und Putenspießbraten für diejenigen, die trotz der 900 Sitzplätze im Zelt und im Biergarten keinen Platz gefunden haben. Für die Musik in der Ammer Hühner- und Entenbraterei sorgen tagsüber die Hinterberger Musikanten mit bayerischem Liedgut und am Abend Claudia Sommer & Band mit einem Allerlei aus bayerischen Hits, Oldies, Schlagern und aktuellen Hits.
Bodo`s Backstube
2008 feierte Bodo Müller sein 15- jähriges Jubiläum auf der Wiesn mit seinem Cafézelt, wo es neben den bekannten Krapfensorten, Strudel aller Art und den üblichen Naschereien für Groß und Klein abends auch Cocktails an der Bar gibt. Morgens geht es gemütlich los mit Wiesnfrühstück, nachmittags heißt es Kaffee und Kuchen und abends “rockt” das Zelt mit der Band Jailhouse. In Bodo`s Backstube werden schon am frühen Morgen die Spezialitäten aus der Münchner Konditorei aufgefahren, insbesondere die berühmten Strudel in allen möglichen Variationen. Nachmittags sind vor allem die Kuchen und Krapfen gefragt, natürlich stilecht mit Capucchino oder Kaffee. Für Kinder gibt`s bis 18.00 Uhr die “Hits für Kids”. Abends lässt es dann Bodo in seinem Zelt ordentlich krachen, mit allerlei Cocktails, Sekt, Champagner und mehr. Hierzu emphiehlt Bodo vor allem seine Flammkuchen, die es in drei Variationen gibt.
Café Kaiserschmarrn
Das Café Kaiserschmarrn aus dem Hause Rischart macht von außen einen etwas kitschigen Eindruck – ganz nach dem Vorbild des Märchenschloß Neuschwanstein – und gehört seit Jahren zu unseren Favoriten auf der Wiesn. Das Café Kaiserschmarrn ist mit seinen süßen Verführungen bestens geeignet, um den Tag auf der Wiesn mit einem süßen Frühstück zu beginnen. Viele Jahre hatte sich die Familie Rischart um ein Festzelt auf der Wiesn beworben, aber erst 2007 konnte die Premiere auf dem Oktoberfest gefeiert werden. Der Name Rischart gehört zu den bekanntesten Münchner Unternehmen mit Geschäften an allen Knotenpunkten in der Stadt, insbesondere am Marienplatz, am Viktualienmarkt und in der Kaufingerstrasse. Auf der Speisekarte stehen viele süße Köstlichkeiten in allen Geschmacksrichtungen, vom klassischen bis zum geeisten Kaiserschmarrn. Neben den üppigen Portionen Kaiserschmarrn werden auch Apfel- oder Topfenstrudel nach Rezept des Hauses Rischart angeboten und natürlich alle Arten von Kuchen und Torten, die man von Rischart so kennt. Wer es lieber deftig mag, greift zum zu Pastateller, Suppen, aromatischen Salaten und bayerischen Schmankerl.
Café Mohrenkopf
Das Café Mohrenkopf ist schon seit 1950 mit einem kleinen Cafézelt auf der Wiesn vertreten, seit 2008 mit einem völlig neu gestalteten Wiesnzelt. Man erkennt das Café Mohrenkopf schon von weitem an dem leuchten Gelb, in dem die Fassade erstahlt. Wie der Name schon sagt, steht das Café Mohrenkopf vor allem für die süßen Schmankerl auf dem Oktoberfest, neben dem Mohrenkopf auch Torten, Kuchen, Ausgezogne und Apfelküchl, die mit Espresso, Cappucino oder Café serviert werden. Für die Besucher des kleinen Wiesnzelts werden aber auch deftige Schmankerl angeboten, z.B. Flammkuchen oder andere herzhafte Sepzialitäten. Abends wird dann im hinteren Teil des Wiesnzelts ordentlich Stimmung gemacht, mit Musik, Prosecco und exotischen Cocktails.
Heimer Hendl- und Entenbraterei
Die Heimer Hendl- und Entenbraterei findet man regelmäßig zwischen Hackerzelt und Schottenhamel, wo man entspannt und ohne großen Rummel sein Wiesnhendl oder eine leckere Ente genießen kann. Empfehlenswert ist neben dem klassischen Wiesnhendl vor allem die Ente, frisch vom Spieß mit Kartoffelknödel. Das kleine Heimer Wiesnzelt bietet Platz für rund 300 Besucher, die ihr Geflügel hier mit einer Paulaner Maß verzehren können. Die Heimer Hendl- und Entenbraterei eignet sich vor allem für Familien und Geschäftsleute, die ihr Essen auf der Wiesn etwas ruhiger genießen wollen, ohne laute Beschallung und “Ballermann”-Feeling.
Heinz Wurst- und Hühnerbraterei
Die Wurst- und Hühnerbraterei Heinz gehört ebenfalls schon zu den klassischen und traditionellen Festzelten auf dem Oktoberfest und steht regelmäßig links vom Schottenhamel. Seit 1906 werden bei Heinz leckere Wurst- und Geflügelspezialitäten gegrillt und gebraten und im Festzelt mit einer Maß oder im Straßenverkauf angeboten. Das kleine Wiesnzelt bietet Platz für rund 350 Besucher, die auch mit Musik unterhalten werden. Die Speisekarte der Wurst- und Hühnerbraterei Heinz bietet neben dem klassischen Wiesnhendl und Ente auch andere typisch bayerische Spezialitäten.
Kalbs Kuchl
Die Kalbs Kuchl ist ein kleines, uriges und gemütliches Festzelt, das 2008 zum ersten Mal auf der Wiesn stand. Die Kalbs Kuchl gleicht einer großen Almhütte mit einer großen alten Zirbelholzstube Im Inneren, in der ca. 300 Personen Platz finden. Die Besonderheit der Kalbs Kuchl ist die konsequente Durchsetzung des Rauchverbot, so dass man seine Maß Oktoberfestbier aus der Spaten Brauerei oder sein Franziskaner Weißbier rauchfrei genießen kann. Festwirte sind Siegfried und Sabine Able. Gespielt wird eine bayerische Stubn- Musik von den Chili Buam.
Münchner Knödelei
Die Münchner Knödelei gibt es seit 2002 auf dem Oktoberfest, deren Stammhaus das Münchner Wirtshaus in der Au ist. Im Jahre 1997 hatten die Wirte Florian Oberndorfer und Franz Rauch die Idee, ihre Riesenknödel aus dem Wirtshaus in der Au auf die Wiesn zu bringen und 2002 war es schließlich soweit, dass die Münchner Knödelei zum ersten Mal auf der Wiesn angeboten wurden. Seitdem erfreut die Münchner Knödelei die Wiesnbesucher jedes Jahr mit neuen Knödel-Variationen, zum Wiesnjubiläum 2010 beispielsweise mit einem Jubiläumsknödel. Die Wiesnknödel der Münchner Knödelei schmecken so außerordentlich lecker, dass man sich jedes Mal wünscht, dass die Portionen ein wenig größer ausfallen. Dazu ein leckeres Paulaner Weißbier, zünftige Musik vom Balkon und man fühlt sich wohl im kleinen Wiesnzelt der Münchner Knödelei. Neben den herzhaften Knödeln gibt es auch süße Knödel, wobei die Wahl wohl meistens auf Omas Zwetschgenknödel auf warmer Vanillesoße fällt.
Poschner`s Hühner- und Entenbraterei
Poschner`s Hühner- und Entenbraterei gehört zu den klassischen und traditionellen Wiesnzelten auf dem Oktoberfest und befindet sich seit mehr als 80 Jahren auf der Wiesn. Das kleine Wiesnzelt ist zwischen Hackerzelt und Hofbräu Festzelt zu finden. Poschner`s Hühner- und Entenbraterei bietet Platz für rund 350 Besucher, die stets zuvorkommend und freundlich bedient werden. Spezialität des Hauses ist das Poschner Wiesnhendl, das wie schon vor 80 Jahren nach einem geheimen Rezept hergestellt und zubereitet wird. Daneben gibt es weitere Wiesnklassiker wie Poschner`s halbe Ente, Poschner’s Suppentopf mit Hühnerfleisch und andere herzhafte Geflügelspezialitäten.
Schiebl`s Kaffeehaferl
Schiebl`s Kaffeehaferl ist eins der kleinsten Wiesnzelte auf dem Oktoberfest, mit rund 100 Sitzplätzen und damit idealer Ort für Familien und Wiesnbesucher, die einen etwas ruhigeren Ort suchen, um etliche hausgemachte Schmankerl zu genießen, beispielsweise den ofenfrischen Apfelstrudel, Dampfnudeln oder frisch gemachte Apfelkücherl. Täglich von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr gibt es bei Schiebl`s Kaffeehaferl auch ein leckeres Wiesnfrühstück.
Wildmoser Hühner- und Entenbraterei
Seit 1981 gibt es die Wildmoser Hühner- und Entenbraterei auf der Wiesn, die durch den berühmten Namen des ehemaligen Präsidenten von TSV 1860 München hohe Popularität auf dem Oktoberfest erzielt hat. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die rund 300 Sitzplätze in der Hühner- und Entenbraterei Wildmoser zwischen Armbrustschützenzelt und Hofbräu schnell ausgebucht sind. Wer auf die Wochentage ausweicht oder Fan der Mittagswiesn ist, findet bei Wildmoser sicher noch ein Plätzchen und kann dort zu allerlei typisch bayerischen Spezialitäten eine Maß Oktoberfestbier aus der Hacker-Pschorr Brauerei genießen. Ansonsten ist noch der Straßenverkauf eine Alternative. Ab dem späten Nachmittag sorgt eine Band für Unterhaltung.
Zur Bratwurst
Hochreiter`s Zur Bratwurst gehört für manche zum schönsten Wienszelt auf dem Oktoberfest, das im typischen Fachwerkhausstil gehalten ist. Festwirt ist seit 2007 Werner Hochreiter, vielen Münchnern bekannt als Wirt des beliebten Biergartens am Viktualienmarkt. Hochreiter`s Zur Bratwurst präsentiert sich ab 2011 an einem neuen Standort am Wiesneingang “Mattzhias-Pschorr Straße” neben dem Toboggan. Und nicht der Standort ist neu, sondern auch das Wiesnzelt, das sich auf fast 500 Plätze enorm vergrößert und künftig auch einen Biergarten anbietet, mit Blick auf den Tobbogan. Beim Essen und Trinken bleibt alles beim Alten, also leckere bayerische Wiesnschmankerl und ein süffiges Augustiner Wiesnbier aus dem Holzfass. Besonders empfehlenswert sind die Rostbratwürstl, die traditionell nach überliefertem Rezept auf offenem Buchenholzfeuer gebraten werden. Hochreiter`s Zur Bratwurst ist auch der ideale Ort für ein gemütliches Weißwurstfrühstück oder ein Wiesnfrühstück mit Obazdem vom Tegernseer Bräustüberl. Ab dem späten Nachmittag sorgt eine Band für ordentlich Stimmung.
Zum Stiftl
Was wäre die Wiesn ohne das Festzelt “Zum Stiftl”? Seit 2002 betreiben Lorenz und Maria Stiftl das Wienerwald Festzelt, das bekannt ist für seine Hendl und Hendlgerichte und die familiäre Stimmung im “kleinen” Kreis. Mit einer Maß Oktoberfestbier aus der Hofbräu Brauerei lässt sich unter den 440 Gästen gut aushalten. Mehr haben jedoch keinen Platz. Alleinunterhalter Hans Wallner sorgt für die Stimmung derweil.


