Das beste Bier aus München
Von watzmann | 9. August 2010 | Kategorie: München | 11 Kommentare
Neben den 5 großen Münchner Brauereien Augustiner, Hacker-Pschorr, Hofbräu, Löwenbräu, Paulaner und Spaten produzieren auch noch einige kleinere Brauereien und Hausbrauereien sehr gutes Bier nach traditioneller Brauart und gem. bayerischem Reinheitsgebot. Doch wer produziert das beste Bier in München?
Aktuell läuft bei der tz eine Umfage zum Thema “kultigstes Bier aus München”. Zur Auswahl stehen die Münchner Brauereien Hofbräu, Augustiner, Paulaner, Löwenbräu, Airbräu, Unionsbräu, Franziskaner, Schneider-Weiße und Hacker-Pschorr, wobei die Brauereien Schneider-Weiße und Airbräu nur mit viel Phantasie als Münchner Brauerei bezeichnet werden können. Für einen Münchner ist es keine Überraschung, dass Augustiner mit großem riesigem Abstand das Feld der Münchner Brauereien anführt. Knapp 75% der Teilnehmer gaben an, dass Augustiner das beste Bier in München produziert. Davon abgesehen hat die Augustiner Brauerei auch noch einige andere Superlative vorzuzeigen. Denn es handelt sich um die älteste Brauerei in München und inzwischen die einzige Brauerei auf dem Oktoberfest, die sich noch als Privatbrauerei bezeichnen darf. Während Hofbräu eine staatliche Brauerei ist, gehören die anderen großen Münchner Brauereien inzwischen zu internationalen Brauereikonzernen, teilweise mit Sitz im Ausland. Im übrigen ist Augustiner die letzte Brauerei, die das Bier auch auf dem Oktoberfest 2010 noch aus echten traditionellen Holzfässern ausschenkt.
Die Geschichte der Augustiner Brauerei beginnt offiziell im Jahre 1328, als sich auf Anordnung des Freisinger Bischofs und des bayerischen Herzogs Mönche des Augustinerordens in Münchens angesiedelt hatten und in ihrem Kloster eine Brauerei betrieben. Während der Säkularisierung in Bayern wurde das Kloster der Augustiner 1803 aufgelöst und die Brauerei vom Staat übernommen. 1829 übernimmt schließlich Anton Wagner die Brauerei der Augustiner Mönche samt Brauhaus an der Neuhauser Strasse. Dessen Sohn Josef Wagner vollzieht später den Umzug der Brauerei an die Landsberger Strasse, den die Witwe Wagner zu ihren Lebzeiten bereits eingeleitet hatte. Das Bräuhaus an der Neuhauser Strasse wird zu den heutigen Augustiner Großgaststätten umgebaut. Dessen Sohn Richard Wagner führt die Brauerei durch die beiden Weltkriege und baut sie zusammen mit seinem gleichnamigen Sohn Richard nach dem 2. Weltkrieg wieder auf. Heute firmiert die Augustiner Brauerei als Augustiner-Bräu Wagner KG. Die Mehrheit der Unternehmensanteile an der Kommanditgesellschaft gehören der gemeinnützigen Edith-Haberland-Wagner-Stiftung, die übrigen 49 % verteilen sich auf mehrere Kommanditisten, darunter auch der Münchner Unternehmer Dr. Jannik Inselkammer. Die Edith-Haberland-Wagner-Stiftung setzt sich unter anderem für Jugendschutz, Völkerverständigung, Denkmalschutz und Förderung der Kultur ein. In diesem Sinne hat die Stiftung das Gebäude des heutigen Bier- und Oktoberfestmuseums erworben und unter Erhalt der historischen Substand renoviert. Kennzeichnend für die Augustiner Brauerei ist der vollständige Verzicht auf Werbung im öffentlichen Raum. Stattdessen setzt man mehr auf moderne Kommunikations- und Werbeformen, so z.B. auf Spots auf YouTube:
Das Sortiment der Augustiner Brauerei umfasst alle klassischen Biersorten, aber die absoluten Highlights aus dem Hause Augustiner sind das Lagerbier Hell und der berühmte Edelstoff – ein helles Exportbier – sowie das Augustiner Weißbier. Für das Oktoberfest braut Augustiner seit 1950 ein helles Märzen, das bis heute in traditionellen 200 Liter Fässern – den sog. Hirschen – auf die Theresienwiese ausgeliefert wird. Augustiner ist damit die letzte Brauerei, die das Bier auf dem Oktoberfest noch aus den traditionellen Hirschen ausschenkt. Augustiner ist auf dem Oktoberfest mit den folgenden zwei Festzelten vertreten: Augustiner Festhalle und Fischer Vroni. Auf dem Oktoberfest 2010 präsentiert Augustiner einen neuen Turm für die Augustiner Festhalle.

[...] die Münchner gilt das Bier aus der Müncher Augustiner Brauerei mit weitem Abstand als bestes Bier der Welt und die Augustiner Festhalle als das freundlichste Festzelt auf dem Oktoberfest. Die [...]
[...] wegen der Verbundheit zur letzten Münchner Privatbrauerei auf dem Oktoberfest und wegen des guten Geschmacks des Bieres ist das Augustiner Festzelt vor allem bei Münchnern sehr beliebt. Das Festzelt gilt gemeinhin [...]
[...] Mönche das berühmte Edelstoff und Lager Hell, die in München mit Abstand zu den besten und beliebtesten Bieren gehören. Der Augustiner Maximator schmeckt freilich am besten im heimischen Augustiner Keller, [...]
[...] fühlten und deren Bier nach den gleichen Rezepturen weiterbrauten, allen voran die Münchner Augustiner Brauerei. Klosterbrauerei [...]
[...] bayerischen Biersorten, wobei die hellen Biere – Edelstoff und Lager Hell – zu den beliebtesten Bieren in München zählen. Kulmbacher [...]
Warum nicht auch die leistungsfaehigen kleinen Brauereien aus dem Umland zulassen (verordnung aendern!). Bei der ersten Wiesn war sogar eine Brauerei aus Wien dabei! Der Bierpreis wuerde sich vielleicht etwas ebtspannen….
[...] und die Brauerei privatisiert. Die Brauerei fiel 1829 in die Hände von Anton Wagner, der das Augustiner Bräu ganz im Sinne der Augustiner Mönche fortführte. Heute firmiert Augustiner als [...]
[...] Konstruktion einer Kommanditgesellschaft mit einer Stiftung als Mehrheitsgesellschafterin schützt Augustiner auf lange Zukunft vor irgendwelchen Bestrebungen, aus der ehemaligen Klosterbrauerei im Herzen von [...]
[...] Die Geschichte vom Bierbrauen beginnt zwar schon weit vor dem Jahre 725, aber zu diesem Datum begann in Deutschland offiziell das Bierbrauen, nachdem der heilige Korbinian mit 12 Begleitern das Benediktinerkloster Weihenstephan gründete und dort schon bald mit Wasser, Hopfen und Malz “umanand mischte”. Als ganz offizieller Beginn steht das Jahr 1040 in den Geschichtsbüchern, weil die Stadt Freising dem Kloster Weihenstephan in diesem Jahr erstmals das Brau- und Schankrecht erteilte und somit den Startschuss für die Entwicklung der Braukunst in Deutschland gab. Zumeist war es die Klosterbrauereien, die in einzelnen Regionen Deutschlands mit dem Bierbrauen begannen und die Braukunst weiterentwickelten, so auch in München, wo sich ab 1810 das größte Bierfest der Welt entwickelte. Hier waren die Mönche aus den Orden der Franziskaner und der Augustiner die ersten, die in München mit dem Bierbrauen begannen. Noch heute lebt diese Tradition fort in der Münchner Augustiner Brauerei. [...]
[...] 5,8% den niedrigsten Alkoholgehalt aufweist. Geschmack ist bekanntlich Geschmackssache, aber das Bier von Augustiner dürfte nach Meinung der überwiegenden Mehrheit am besten schmecken. Das liegt vor allem daran, [...]
[...] wahrscheinlich auch zu erklären, warum das Augustiner Oktoberfestbier mit großem Abstand als das beste Bier auf dem Oktoberfest gilt. Der jährliche Diskurs über das beste Oktoberfestbier beginnt stets mit der offiziellen [...]